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Neue Heilmethoden in Damanhur

In Norditalien gibt es seit über 30 Jahren eine sehr interessante spirituelle Gemeinschaft , die insbesonders durch ihren unterirdischen Tempelkomplex weltweit bekannt wurde. Über 700 Menschen, jung und alt, leben dort in über 40 einzelnen unterschiedlich großen Wohngemeinschaften zusammen und haben eine gut funktionierendes Sozialsystem mit Schulen, Werkstätten, Betrieben, eigener Zeitung, Währung und „Regierung“ aufgebaut. Sehr aufschlußreich ist ihre tausendseitige Homepage (ital., englisch und deutsch): www.damanhur.org
In Damanhur wird viel experimentiert, u.a. auch mit Heilung, feinstofflichen Energien, Kristallen, Zeitreisen uvm. In diesem Artikel geht es um neue Heilmethoden.
Spiegelsaal im Tempel
von David Luczyn (noch unveröffentlicht)
Heiliger Tanz

Feuchtwarm, eng und bunt bemalt sind die Gänge, durch die wir in den Berg hineingeführt werden. Geheime Türen, unsichtbar in ägyptisch bemalten Wänden versteckt und nur mit einer kleinen Fernbedienung unserer attraktiven Führerin zu öffnen, geben den Weg in ein Labyrinth von Unfaßbarkeiten frei. Obwohl ich schon mehrmals hier war, bin ich immer wieder erstaunt über die künstlerischen und (bau-) technischen Leistungen, die hier vollbracht wurden. Dieser riesige Tempel- und Forschungskomplex unter der Erde, in einem Seitental der piermontesischen Voralpen, 50 km nördlich von Turin, hatte bereits vor sechs Jahren für Schlagzeilen gesorgt, weil er in 18 Jahren heimlich erbaut und von einem Abtrünnigen verraten worden war (s. Esotera 5/95). Mittlerweile ist die von kirchlicher und staatlicher Seite geplante Zerstörung abgewendet und der „Tempel der Menschheit“ gegen Zahlung einer Strafe wegen illegalen Bauens und durch ein neues Gesetz legalisiert. Nun wird fleißig weiter gebaut und geforscht.

Mich und die Gruppe deutscher Besucher interessiert vor allem die Heilungsforschung, die hier im Tempel vom Begründer Damanhur´s, Oberto Airaudi und seinen engsten Mitarbeitern, intensiv betrieben wird.

Nach zahllosen Gängen, Wendeltreppen und der Besichtigung einiger kleiner Räume und phantastisch bemalter Säale führt uns die schwarzhaarige Cicogna in einen 3x5 m großen Raum, der von einer Liege mit einem monströsen technisch-futuristischen Überbau dominiert wird. Eher unscheinbar wirkt daneben Oberto, der uns hier erwartet, um uns diese neue Heilapparatur zu erklären. Gottseidank nimmt mir mein Fotoapparat die Last ab, dieses an einen Science-Fiction-Film erinnernde Gerät beschreiben zu müssen. (siehe Foto). Um die hier angewendeten Prinzipien der Heilung und Forschung zu verstehen, hatte ich bei einem vorherigen Besuch einen Kurs in „esoterischer Physik“ mitgemacht, denn nichts von dem was hier angewendet wird, ist mit etwas, das ich aus der Schule oder 25 Jahren Esoterik-Szene kenne, vergleich- oder erklärbar.

Heilapparatur im unterirdischen Tempel, die mit Hilfe magnetischer Felder und „selfischer“ Geräte arbeitet und zur Erforschung und Heilung schwerer Krankheiten eingesetzt wird.

 

 

 

Oberto Airaudi,

der Begründer von Damanhur

Oberto und seine Leute, die mittlerweile eine gut funktionierende Gemeinschaft von über 600 Menschen um sich gebildet haben, scheinen in jeder Hinsicht eigene Wege gegangen zu sein. Selfe, Sphären, Schemen und Mikroattraktoren sind nur einige der Begriffe und Objekte, die hier Anwendung finden und allesamt eigene Artikel füllen würden.
Es ist nicht nur der gigantische materielle, finanzielle und künstlerische Aufwand und das unglaubliche Engagement hunderter von Menschen, der zu denken gibt. Es ist auch die Beteiligung von außenstehenden Professoren und Ärzten verschiedener Krankenhäuser an diesen hier praktizierten unorthodoxen Methoden mit eindeutig esoterischem Hintergrund, die (mich) neugierig macht.

Die Betreuung und Dokumentation aller therapeutischen Experimente liegt in der Hand von Dr. Maria Luisa Ravaioli, Ärztin, Psychotherapeutin und Spezialistin für Akupunktur und traditionelle chinesische Medizin. Sie ist gleichzeitug die Leiterin des damanhurianischen Gesundheitsdienstes. Seit einiger Zeit hat sich eine Kooperation mit der medizinischen Fakultät der Universität von Turin unter der Supervision von Prof. Giancarlo Fiorucci, Professor für klinische Pathologie, entwickelt, die bereits zu konkreten vorzeigbaren und ermutigenden Ergebnissen mit eben diesem Gerät geführt hat.
Wir drängen uns um das seltsame Teil und bestaunen die Details. Oberto demonstriert uns die Beweglichkeit des Überbaus, der auf einer Schiene laufend über die ganze Liege und die darauf liegende Person fahren und sie von allen Seiten „bestrahlen“ kann. Das einzig uns bekannt Vorkommende sind große magnetische Spulen, die neben der Liege stehen, denn ein wichtiger Bestandteil des Wirkmechanismus´ sind magnetische Felder. Experimente, die in aller Welt durchgeführt wurden, haben gezeigt, so Oberto, daß Krebszellen eine andere magnetische Orientierung haben als gesunde Zellen und daß ein entsprechendes magnetisches Feld sie wieder richtig orientieren kann. Leider werden dabei auch die gesunden Zellen mit beeinflußt und können Schaden nehmen. Deshalb konnten Magnetfelder bisher nicht zur Therapie verwendet werden.

“Bei dem Gerät, das wir hier vor uns haben, modulieren sogenannte „Spheroselfe“ den magnetischen Fluß in perfekter Balance für die jeweiligen Zellen, als ob sie die Hände des magnetischen Feldes selber seien,“ erläutert Oberto. Das letzte Experiment, das vom humangenetischen Institut in Turin verifiziert wurde, scheint zu bestätigen, daß die selfischen Apparaturen den Effekt haben, das Wachstum der Krebszellen zu stoppen, indem sie die Fähigkeit der Nahrungsaufnahme reduzieren. Dieser Versuch wurde nach wissenschaftlichen Anforderungen „doppelblind“ durchgeführt.
Das Krankenhaus „Regina Margherita“ in Turin hatte den Damanhurianern 11 versiegelte Proben gegeben, die menschliche Zellen enthielten. Es handelte sich dabei um Kulturen in einer physiologische Flüssigkeit. In 4 Proben waren die Zellen gesund, in den restlichen waren tumoröse Zellen. 9 Proben waren Seite an Seite unter das magnetische Feld gestellt worden. Jeweils eine Probe mit gesunden und eine mit kranken Zellen wurden als Kontrollfläschchen beiseite gelassen. Das magnetische Feld wurde ausgerichtet und so gesteuert, daß die Zellen die Unterstützung bekamen, die sie brauchten. Am Ende des Experimentes (nach 5 Stunden) wurden die Proben zurück ins Labor gebracht. Ergebnis:
Die gesunden Zellen waren unbeschädigt, die tumorösen zu 66,5% tot und 30 % waren im Wachstum gestoppt, d.h. sie konnten sich nicht mehr vermehren. Die beiden Kontrollfläschchen waren unverändert. Ein ähnliches Experiment sei mit Bakterienkulturen gemacht worden, mit dem Ergebnis, daß die Reproduktion verlangsamt war.

Dies war die erste einer Serie von Tests und wenn diese erfolgreich abgeschlossen sind, soll das Gerät zur Heilung von Krebs eingesetzt werden. Während bei dieser Methode zumindestens ein Teil (die Magnetfeldmodulation) theoretisch nachvollziehbar ist, hört das Verständnis bei der Frage, wie sie das steuern, für den esoterisch nicht vorbelasteten, hier auf, da hier mit subtilen, der Medizin noch unbekannten Energien, gearbeitet wird. Oberto spricht von Microattraktoren, Selfen und Spheroselfen, die hier maßgeblich beteiligt sind. Ursprünglich bzw. bei anderen Geräten werden nur diese eigentümlichen, futuristischen Gebilde verwendet. Was also sind Selfe und Spheroselfe? Ich zitiere aus einem Informationsblatt:

„Selfe sind spiralförmige Konstruktionen mit präzisen Maßen, Dimensionen, Winkeln und Windungen. Die Form eines jeden Self ist abhängig von der Funktion, für die es programmiert ist. Selfe sind Energieformen, die den materiellen Körper (der Spiralen) verwenden, um sich zu manifestieren und zu agieren. "
"Selfe benutzen und modulieren Lebensenergie. Sie arbeiten in Symbiose und zum Vorteil derjenigen, die sie gebrauchen: zum Beispiel, um die Aura der Self-Träger zu stärken, Wohnungen von Negativität zu befreien, das Gedächtnis zu stärken usw.
Selfe werden besonders ’aktiviert'.
Zur Herstellung von selfischen Apparaturen sind Gold, Silber und Kupfer die geeignetsten Metalle, da sie die besten Energieleiter darstellen. Aus Kostengründen wird meist Kupfer verwendet.
Selfica ist eine antike Wissenschaft, die erst vor einigen Jahren in Italien von Oberto Airaudi wieder aufgenommen wurde. Er und die Forschungsgruppe Selfica Damanhur haben diese Disziplin, die essentiell auf der Beobachtung der Natur und ihrer Gesetze basiert, weiterentwickelt und perfektioniert.“

In diesen Selfen fließt kein Strom, auch wenn sie so aussehen. Spheroselfe haben darüberhinaus noch eine, mit einer farbigen, alchemistischen Flüssigkeit gefüllte Glaskugel, integriert. Bei der Speicherung von Informationen werden Kristalle und Laserlicht verwendet. Zuerst wurde eine große Anzahl von gesunden Menschen benötigt, die in einer angeschlossenen Kabine mit hängenden Kupferrohren und aufmontierten Spheroselfen (siehe Foto) „gescannt“ wurden. Diese „gesunden“ Informationen wurden in Kristallen abgespeichert und später an bedürftige kranke Personen übertragen. Dazu bedient man sich sogenannter „Microattraktoren“. Es gibt davon zwei Sorten: mobile und feste. Es handelt sich dabei um „Informationseinheiten“ (cluster), die bei den festen einem bestimmten Organ den benötigten Regenerierungsinput geben, sodaß es wieder normal arbeiten kann. Man kann sie als eine Art innerer Arzt beschreiben, der in einem Organ die Erinnerung an seinen gesunden Zustand weckt. Durch die Metallröhren mit den Kugeln werden sie anscheinend in den Körper „geschickt“.
Bewegliche (mobile) Microattraktoren agieren in verschiedenen Körpersystemen: a) im Blut, b) auf der Hautoberfläche und c) in bzw, durch die Energiemeridiane. Sie sind wie eine Art „Wächter”, die den Gesundheitszustand des Körpers überwachen und im Falle krankhafter Prozesse, entweder dies anzeigen (wobei nicht klar ist wie?) oder direkt heilend eingreifen. Obwohl Oberto sehr sachlich und überzeugend, aber oft auch sehr abstrakt redet, haben einige von uns Schwierigkeiten, all das nachzuvollziehen.

„Ob denn hier schon konkret jemand geheilt worden sei?“ will eine Teilnehmerin wissen. „Etwa 200 Leute haben bisher an Experimenten mit Microattraktoren teilgenommen“, so Oberto. 35% haben kurzfristig (ähnlich wie bei der Homöopathie) eine Erstverschlimmerung, insbesondere an ihren schwachen Stellen, erfahren. Diese hätten von ein paar Stunden bis zu ein paar Tagen gedauert. Alle sich manifestierenden Symptome konnten jedoch geheilt werden. Auf diese Weise konnte man latente Dispositionen frühzeitig identifizieren. Fast alle Teilnehmer hätten einen anhaltenden Energieschub und klarere Träume erlebt. 35% registrierten eine deutliche Besserung ihres Gesundheitszustandes. U.a hätte man sogar mit Aids gute Erfahrungen gemacht. (Drei konkrete Fallbeispiele liegen mir noch vor)

Wir bekommen noch einige andere Räume, unter anderem auch ein alchemistisches Labor mit allerlei seltsamen Gerät gezeigt. Alles sehr beeindruckend. Hier wird offensichtlich viel geforscht und gearbeitet. Die Erklärungen sind kurz, aber auf Fragen wird bereitwillig geantwortet. Sprachlos taumeln wir nach 1 1/2 Stunden wieder hinaus ins blendende Sonnenlicht. Alle sind fasziniert von dem, was sie gesehen und gehört haben. „Wahrlich kaum zu glauben, wenn man es nicht mit eigenen Augen gesehen hätte,“ ist der einstimmige Kommentar.

Während vor dem Haus, in dem sich der Eingang in das unterirdische Reich von Damanhur befindet, die Kinder spielen, eine große Dogge uns inspiziert und geschäftige Menschen herumlaufen, setzen wir uns erst einmal hin und verdauen und besprechen das Erlebte. Dabei tragen wir uns mit Kommentaren in das Tempel-Gästebuch ein. Hunderte von Neugierigen aus aller Welt waren schon hier gewesen, sogar Japaner und Amerikaner. Die häufigsten Gäste kommen aber immer noch aus Deutschland, Holland und seit einiger Zeit verstärkt England. Damanhur will expandieren und stellt sich vor, daß Menschen aus aller Welt diese schöne, von den einheimischen jungen Leuten verlassene Bergregion bzw. das Valchiusella-Tal, mit neuem Leben erfüllen. Ein reicher Erfahrungsschatz hinsichtlich Gemeinschaftsleben ist vorhanden und wird gerne geteilt. Über 45 Wohngemeinschaften verschiedener Größe leben hier in sich selbst organisierender Weise unter der „Fahne“ von Damanhur, betreiben teils weltweit operierende Firmen und haben neben dem Tempel viel manifestiert, was sich sehen lassen kann.

Mehr Informationen auf der Homepage (ital., englisch und deutsch): www.damanhur.org

9 975 Z. © David Luczyn

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